Die Zeitung geht von einer gemeinsamen Quelle aus: vom Licht,
von der Linse und vom Moment des Sehens, der sich zum Bild
verdichtet. Daraus entwickeln sich unterschiedliche Blicke und
fotografische Positionen, die gleichberechtigt
nebeneinanderstehen.
Die einzelnen Arbeiten kreuzen sich, entfernen sich voneinander
und bleiben dennoch durch dasselbe Medium verbunden. Im
Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedlich Wahrnehmung
durch Fotografie sichtbar werden kann.
Die inhaltliche Konzeption und redaktionelle Entwicklung
erfolgte im Rahmen einer gemeinsamen Redaktion.
Mein Beitrag beschäftigt sich mit künstlich angelegten
Grünflächen und gepflanzter Natur im Wiener Stadtraum.
Beobachtet wird, wie Natur selbst dort, wo ihr Raum
zurückgegeben werden soll, geplant, begrenzt und gestaltet
erscheint und wo dabei die Grenze zwischen Natur und ihrer
Vorstellung verläuft.
Redaktion: Ben Kaulfus, Daniel Scheuch, Dominik Zentner, Karen
Knözinger, Kathrin Feichtinger, Paulina Maria Roselina Kremsner
Grafik: Laura Bolee, Paul Vetter
Bilder: Paulina Maria Roselina Kremsner
Teilnehmende Künstler*innen: Aleksandra Kolodziejezyk, Anja
Manfredi, Arman Aghayan, Ben Kaulfus, Daniel Scheuch, Dominik
Zentner, Julia Villgrater, Karen Knözinger, Kathrin Feichtinger,
Kiran Isajah Zyman, Laura Bolee, Lukas Felder, Marie Paulin
Lang, Michael Schulte, Paola Lesslhumer, Paul Vetter, Paulina
Maria Roselina Kremsner, Rosalie Maxima Maier, Susanne Priller